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Der neue Ausstellungsbereich „Music Lounge“ bringt im Technischen Museum Wien den Besucher:innen die faszinierende Welt der elektronischen Musik näher. Das innovative Projekt wurde in einer Zusammenarbeit mit Mag. Dr. W. Pensold und DI Dr. O. Moritsch und der AV-Professional GmbH realisiert und es wurde in Zusammenarbeit mit Architekt Gerhard Veigel ein audiovisuelles Spektakel geschaffen haben.

Die „Music Lounge“ präsentiert sich als ein Raum, der elektronische Musik von heimischen Größen wie Parov Stelar, Joe Zawinul oder Thomas Rabitsch mit möglichst neuen Technologien darstellen möchte, Musik den Hörer:innen erklärt und anhand einer Karaokebühne selbst erlebbar macht. 

Audio: Technologie und Klangzauber in Perfektion

An acht Terminals können sich Besucher:innen über die verschiedenen Aspekte der Musik informieren, sie erhalten Hintergrundinformation und tauchen über Klangbeispiele in die Welt der Musik ein – die Kopfhörer bieten ein persönlich steuerbares Klangerlebnis, ohne die anderen Museumsbesucher:innen zu stören. Die Stationen sind alle mit jeweils einem DELL Lenovo Core i5 (16GB Ram) und Ilyama Touch-Displays ausgestattet. Die insgesamt 22 Displays in den Größen 22“, 55“ und 75“ dienen der Auswahl und sind Informationsträger.

Auf der Hauptbühne nimmt ein robustes kabelgebundenes Mikrofon die Stimmen der Karaokesänger:innen ab. Für Events in der „Music Lounge“ stehen zwei hochwertige UHF-Funkmikrofone von Sennheiser bereit. Die gleichmäßige Raumbeschallung von Seeburg Acoustic Line verwandelt den offenen Raum in ein Klangmeer, das die Zuhörer:innen umhüllt und ein immersives Erlebnis schafft. Als Audioprozessor kommt ein Allen Heath AHM-32 mit einem Encoder zum Einsatz. 

Licht: Eine LED-Wall und Spots für den perfekten Auftritt

Aus technischer Sicht ist das Herzstück der „Music Lounge“ zweifelsohne die beeindruckende 2,75 m hohe und 4,5 m breite Absen LED Wall mit 2,5 mm Pixel Pitch. Die Wand ist modular aufgebaut, die einzelnen Panels sind 500 × 1000 und 500 × 750 mm groß. Als Controller wird der Nova Star VX1000 eingesetzt, der es dem Technischen Museum Wien bei Bedarf ermöglicht, externe Quellen anzuschließen und externen Content einzuspielen. Die LED-Wall wird zu einer dynamischen Kulisse: Die Besucher:innen stehen während ihrer Karaoke-Performance auf der Hauptbühne und werden dabei mit einer Mini-USB-Cam aufgenommen. In Echtzeit werden sie in den ausgewählten Hintergrund integriert und so singen und tanzen sie vor urzeitlichen Dinosauriern oder freundlichen Aliens. Alle Umstehenden können über die Touchscreen-Terminals neben der Bühne Punkte vergeben. Über der Bühne wurde ein Rig aus Wash-Spotlights mit Blade-Effekt und verschiedenen LED-Segmenten, die sich einzeln über DMX ansteuern lassen, installiert. Die Steuerung funktioniert über Hog4 via IPad und die Kommunikation zum HTML Java läuft via Midi Controller. 

Zentrale Steuerung für ein einheitliches Erlebnis 

Ein weiteres beeindruckendes Merkmal der „Music Lounge“ ist die zentrale Steuerung über ein Pad. Dieses technologische Meisterstück ermöglicht es den Techniker:innen, die Licht- und Toninstallationen einfach zu bedienen. Die „Music Lounge“ im Technischen Museum Wien schafft es, dass Technologie und Kunst miteinander verschmelzen. Die gelungene Fusion von Licht, Ton, visuellen Effekten und interaktiver Technologie schafft eine Umgebung, die Besucher:innen in die Welt der elektronischen Musik eintauchen zu lassen. 

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